Arbeit des BVAZ erfolgreich: Mitgliederzahl innerhalb von nur sechs Monaten mehr als verdoppelt!
Arbeit des BVAZ erfolgreich: Mitgliederzahl innerhalb von nur sechs Monaten mehr als verdoppelt!
Die Pläne, die Weiterbildungsordnung zu Lasten der Allgemeinzahnärzte zu kippen, haben dem Berufsverband der Allgemeinzahnärzte BVAZ eine rasant steigende Zahl von Mitgliedern beschert.
In einer konzertierten Aktion war Ende 2007 von Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Deutscher Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und Vereinigung der Hochschullehrer (VHZMK) ohne Diskussion mit den Betroffenen beschlossen worden, den Weg für postgraduierte, nebenberuflich und universitär zu erwerbende Master- und Fachzahnarzttitel zu ebnen. Diese Vorschläge sollen Ende 2008 von der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer abgenickt werden, in der die Allgemeinzahnärzte die erdrückende Mehrheit stellen.
Durch die Veröffentlichungen des BVAZ wird es offensichtlich einer zunehmenden Zahl von Allgemeinzahnärzten bewusst, wohin für sie die Reise gehen soll: Hintergrund der Vorschläge der Hochschullehrer sind offensichtlich Wünsche und Hoffnungen, materiell von den Bestrebungen der Fachgesellschaften zu profitieren, eine spezialisierte Teilgebietszahnheilkunde nach US-amerikanischem Muster zu etablieren, und nach erfolgter Öffnung der GOZ mit privaten Versicherungen Gruppenverträge zugunsten ihrer Mitglieder und zu Lasten der Allgemeinzahnärzte abschließen zu können.
Nachdem bereits die Diskussion über fragwürdige Stellungnahmen und Leitlinien der DGZMK für einen steilen Anstieg gesorgt hatte, beschleunigte sich der Mitgliederzuwachs noch einmal erheblich, nachdem Pläne der Hochschulen bekannt geworden waren, einen Teil der Honorare der Allgemeinzahnärzte über die Schaffung so genannter "sektoraler Budgets" in die Taschen der von ihnen kostenpflichtig weitergebildeten "Spezialisten" umzuleiten.
Der Berufsverband der Allgemeinzahnärzte ist deutschlandweit der einzige zahnärztliche Verband, der die Kolleginnen und Kollegen mit lauter Stimme aufruft, sich zu organisieren, um die Pläne zu vereiteln, das Behandlungsspektrum der Allgemeinzahnärzte durch praxisferne Leitlinien einzuengen und ihr Honorar durch Umverteilung zu Gunsten von Teilgebietszahnärzten zu beschneiden.
PRESSEMITTEILUNG vom 25. Februar 2008
- Dateien:
Pressemitteilung-BVAZ_20080225.pdf